Bericht über das Jahr 2020

Es fehlt einfach etwas!

 

Natürlich hat es auch die Tanzsparte des MTV getroffen, das mit dem Coronavirus und der allgemeinen Aussetzung des Sportbetriebes.

 

Das Hobby in der gewohnten (Tanz-) Gemeinschaft nicht ausüben zu dürfen war auch für uns Tanzpaare unvorstellbar - aber wie wir alle wissen, ist das Unvorstellbare eingetroffen. So musste dann auch die Tanzsparte des MTV den Tanzbetrieb einstellen und wieder auf „bessere“, gesündere Zeiten hoffen. Ein Leben ohne gemeinschaftliches Tanzen – sehr schwer. Auf einmal merkt man, dass doch etwas fehlt. Es sind nicht nur die Übungsabende an denen schweißtreibende Tanzfiguren und die Koordination des eigenen Körpers trainiert werden - es ist mehr. Es fehlen einem schnell die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Tanzsportes wie Haltung, Beweglichkeit, Körperkoordination und Gleichgewicht. Es fehlt plötzlich das geliebte Drumherum, die Gemeinschaft, die tollen Gespräche während der Pause, die kleinen und großen „Patzer“ auf der Tanzfläche. Es fehlt mittwochs einfach ein Stück positives Lebensgefühl.

 

Was wir Tanzpaare immer schon wussten  - Tanzen macht glücklich, hält fit und stärkt sogar die Psyche. Aber wir Tanzpaare schauen optimistisch in die Zukunft und hoffen, dass wir in absehbarer Zeit wieder zum normalen Tanztraining zurückkehren können. Und welches Zitat ist da passender als jenes vom Autor Robert Brault:

 

„Optimist!
Jemand der weiß,
dass ein Schritt nach vorne
und wieder einer zurück

kein Rückschlag ist sondern
ein Cha-Cha-Cha“

 

Bleibt alle gesund!

Wolfgang Lindner


Bericht über das 1. HJ 2018

VZ 01-2018 Seite 28 Bild 0001"Kleiner Ball"

"Wir wollen mit Euch das Tanzbein schwingen!" stand auf der Einladung des Tanzsportclubs TSC Schwarz-Gold-Giesen e.V. und der Tanzsportabteilung im MTV v. 1902 Nordstemmen e.V. Es handelte sich um die Einladung für den "Kleinen Ball", den der Tanzsport­club TSC Schwarz-Gold-Giesen e.V. in Kooperation mit der TSA des MTV v. 1902 Nordstemmen e.V. am Samstag, 14.04.2018, im Gasthaus "Deutsches Haus" in Nordstemmen veranstaltete.

 

Die Idee für diesen Event entstand, als die Karten für einen großen Ball, den die Giesener und Nordstemmer Tanz­paare immer besucht hatten, zu schnell vergriffen waren.

 

Eine gute Idee, wie sich herausstellte. 60 Tänzerinnen und Tänzer hatten in Lessmann's Saal einen tollen Abend. Gestärkt durch ein leckeres Kalt-/Warm-Buffet, wurde im Anschluss das Tanz­bein mit großer Lust und viel Eifer geschwungen. Hier konnte jedes Paar auch einmal ohne Traineranweisungen zeigen, was sie in vielen Übungsstun­den gelernt haben.

 

Um 22:00 Uhr gab es für alle eine großeÜberraschung in Person von Fräulein Rose, alias Inge Schäkel. Sie entführte die Tanzpaare mit ihrer nostalgischen Handtasche und ihrem Plattenspieler auf eine Zeitreise durch die Ereignisse und die Musik der 50er, 60er und 70er Jahre und nach Italien. VZ 01-2018 Seite 29 Bild 0001Für richtig beantwortete Quizfragen über diese Zeit, gab es jeweils ein "Prickel Pit" für den „Gewinner“ oder die „Gewinnerin“. Nach ca. 30 Minuten verabschiedete sich Fräulein Rose, unter donnerndem Applaus, wieder von den begeisterten Tanzpaaren. "Wo Tanzen immer Freude macht" stand auf dem großen Schild auf der Bühne. Freude hatten die Tänzer des Tanzsportclubs TSC Schwarz-Gold Giesen e.V. und der Tanzsportabteilung im MTV v. 1902 Nordstemmen e.V an diesem Abend reichlich, so war die einhellige Meinung der Paare, als die Veranstaltung weit nach Mitternacht ausklang. Freude hatten auch die Macher, als am nächsten Tag einige Mails eintrafen mit: "Vielen Dank für den schönen Abend. Gute Organisation, prima Location, tolles Programm! Hat Spaß gemacht!"

VZ 01-2018 Seite 29 Bild 0002Gelegenheit, dem schönen und sehr gesunden Tanzsport nachzugehen, hat man in Nordstemmen immer mittwochs von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr.

 

Gute Laune, Tanzvorkenntnisse und ein Partner oder eine Partnerin sind dabei die einzigen Voraussetzungen.

Wolfgang Lindner


Bericht über das 2. HJ 2017

So einfach kann es sein...

 

VZ 02-2017 Seite 31 Bild 0001Seit nunmehr 25 Jahren wird im MTV Nordstemmen, genauer gesagt in der Tanzsparte des MTV, aktiv das Tanzbein geschwungen. Seit 1992 finden sich einmal wöchentlich unermüdliche Tanzpaare für eine Übungseinheit zusammen und nehmen dabei die Herausforderungen, welche die Latein- und Standardtänze beinhalten, gerne an.

 

Ob Cha Cha, Walzer oder Foxtrott - jeder Tanz, jede Figur, jeder Tanzschritt will erst einmal gelernt sein. Der Weg zur (fast) perfekten Tanzfigur kann dabei auch mal „steinig“ sein. Mal ist es die Musik, mal der Tanz allgemein und manchmal gar der Partner / die Partnerin, welche gerade nicht so wollen wie Sie sollen. Am Ende aber, mit Geduld und nach vielen (lustigen) Übungseinheiten, ist es dann wieder ganz einfach und alles passt zusammen – in der (fast) perfekten Figur.

 

 

VZ 02-2017 Seite 31 Bild 0002Übung macht eben auch beim Tanzen den „Meister“. Wobei – Meisterschaften stehen in der Tanzsparte nicht im Vordergrund! Bei den Tänzern geht es mehr um Spaß am Tanzen, sich nach Musik rhythmisch zu bewegen und das nach Möglichkeit in Harmonie und Einklang mit der Tanzpartnerin / dem Tanzpartner – dann ist das Tanzen auch ganz einfach.

 

Versuchen Sie es auch einmal, wenn Sie Spaß am Tanzen haben und Lust verspüren das Tanzbein regelmäßig zu bewegen. Sie sind herzlich eingeladen zu einem Schnupperübungsabend in der Tanzsparte des MTV. Die Sparte trifft sich jeden Mittwoch (außerhalb der Ferien) um 19.00 Uhr im Saal des Gasthauses „Deutsches Haus“ / Nordstemmen. Einzige Voraussetzungen sind tänzerische Vorkenntnisse und ein Tanzpartner / eine Tanzpartnerin (kann leider nicht gestellt werden). Die Tanzpaare des MTV freuen sich auf Sie.

Wolfgang Lindner


Bericht über das 2. HJ 2016

Wanderung entlang der Rössinger Teiche und Besuch der Biogasanlage in Nordstemmen am 06.08.2016

 

Das diesjährige Sommerevent der Tanzsparte begann in Rössing an der Sporthalle. Vor der Wanderung zur Nordstemmer Biogasanlage füllten wir unsere Rucksäcke am Versorgungswagen mit Proviant. Los ging es.... Nach dem Überqueren von zwei Schranken führte der Wanderweg entlang an Mais- und Rübenfeldern, Kiesteichen und der Leine zu einem Picknickplatz mit Bänken und einem Tisch. Dort haben wir zur Stärkung vor der anstrengenden Führung in der Biogasanlage einen kleinen Imbiss eingenommen. Nach der gefühlt zu kurzen Rast ging es auf das Gelände der Biogasanlage in Nordstemmen.

Dort erwartete uns der Betriebsleiter Olaf Uhlenbruch am Leitstand. Nach einer sehr informativen Einführung machten wir uns auf den Weg zu einem "Mund" der Anlage. Dort konnten wir sehen und riechen mit was die Biogasanlage gefüttert wird. Dies waren dort Maisschnitzel und Gülle. Vorbei an Förderschnecken, Pumpen und Motoren ging es hoch zum Silodach wo wir Informationen über den Druck im Silo, den Aufbau vom Silo und des Silodaches bekamen. Nach dem Besteigen des höchsten Silos der Biogasanlage konnten wir das ganze Gelände hervorragend überblicken. Einigen Tänzern waren jedoch die Flächenrosttreppen und Stege zu unheimlich. Sie verzichteten auf diesen herrlichen Sonnenplatz der Anlage.

 

VZ 02-2016 Page 23 Image 0002Weiter ging die Führung über eine weitere Silo-Futterstelle zum Generatorraum. Dort im warmen Raum konnten wir uns jedoch nicht mehr unterhalten. Es war da drin so laut, dass man nur noch Zeichensprache als Kommunikationsmittel hatte. In diesem Raum wird das Biogas in Strom und Wärme umgewandelt. Man konnte die Pumpen und Schieber zu den einzeln Warmwasserabnehmern, wie z.B. Feibad, Zuckerfabrik und die Marienburg erkennen. Zum Abschluss der Führung durften wir in den Leitstand. Dort zeigte uns Olaf Uhlenbruch in seiner begeisterten Art die Kurven und Zahlen der Anlagenmesswerte. Wir konnten dort sogar erkennen das jemand im Freibad die Dusche betätigt. Auch waren wir erstaunt über seinen engagierten Einsatz auf dieser Anlage die sein "Baby" ist. Egal ob zu Weihnachten oder Mitternacht; wenn ein Alarm auf seinem Handy von einer Pumpe eintrifft lässt er alles stehen und liegen und ist sofort in seiner Biogasanlage.

 

VZ 02-2016 Page 23 Image 0001Wir haben ihm mit einem kleinen Geschenk gedankt und unsere Rundwanderung mit vielen neuen Daten und Fakten in die Gaststätte "Alt Rössing" fortgesetzt. Dort angekommen gab es ein sehr leckeres Abschlussessen und das ein oder andere Kaltgetränk.

 

Vielen Dank auch noch einmal an Herrn Jens Pape für die Möglichkeit zur Besichtigung der Biogasanlage.

Lutz Rogall


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